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ALLES ZU FORTNITE

Obwohl das Spiel schon länger erhältlich ist erfreut es sich immer mehr Beliebtheit. Dafür zeichnet sich nicht zuletzt nur der Battle Royal Modus der ja kostenlos ist, aus. Das Spiel ist einfach gut gemacht und rockt im Multiplayer Koop richtig. Den grafischen Stil muss man mögen, es ist mit sehr viel Liebe zu Detail gemacht, wer sich darauf einlässt der wird an der Grafik auch nach und nach immer mehr Gefallen finden....

Mich hat das Spiel schon zum Release überzeugt und ich spiele es immer noch sehr gerne. Hier ein kleines Special zu Fortnite:




PvE "Rette die Welt"

Nach etwa sechs Jahren Entwicklungszeit kündigt Epic Games fast überraschend den Release von Fortnite an - viele hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet. Genauer gesagt, den Early-Access-Release - fertig ist es also immer noch nicht. Geld ausgeben kann man für Fortnite aber schon. Ein Grund mehr, das Langzeitprojekt endlich genauer unter die Lupe zu nehmen.

Left4Baukasten

Fortnite mischt prinzipiell viele erfolgreiche Genre-Rezepte zusammen: Survival, Tower Defense und Third-Person-Shooter sind die Hauptelemente. Aber braucht die Welt noch ein weiteres Zombie-Crafting-Spiel? Im Falle von Fortnite kann man sagen: Ja. Denn die Mixtur spielt sich nicht nur runder und motivierender, als bei vielen Early-Access-Konkurrenten, sondern ist auch technisch bereits sehr ausgereift.

Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Bis zu vier Koop-Spieler starten gemeinsam eine zufallsgenerierte Map. Dort gilt es zunächst Rohstoffe abzubauen und zu sammeln. Fast alles im Level kann dafür in seine Bestandteile zerlegt werden. Anschließend baut man um das Missionsziel aus den gesammelten Materialien Verteidigungsanlagen auf und wehrt Horden von Zombies ab, bis der Missions-Timer abgelaufen und die Mission erfüllt ist.

Das klingt zwar recht simpel, ist aber doch komplexer als es zunächst den Anschein hat. Zwar gibt sich Fortnite auch durch seine putzige Comic-Grafik eher unkompliziert - beim zweiten Hinsehen offenbaren sich aber tiefgehende Mechaniken und ein fast schon verwirrend kompliziertes Metaspiel.

Level-Up für alles und jeden

In Fortnite kann man so ziemlich alles aufleveln, was man so in die Finger bekommt. Da wären zum Beispiel die Waffen oder vielmehr die Waffen-Skizzen. Mithilfe von gesammelten Blaupausen kann man nämlich jederzeit die gewünschte Waffe und die passende Munition herstellen, genug Crafting-Material natürlich vorausgesetzt.

Jede Waffen-Skizze, die in verschiedenen Seltenheitsstufen vorkommen, kann zusätzlich durch verdiente Erfahrungspunkte im Level aufsteigen und bekommt dadurch beispielsweise mehr Haltbarkeit oder Bonus-Werte wie Elementarschaden.

Man kann die XP-Punkte aber auch in die gespielten Helden investieren, die in den vier Klassen Soldat, Entdecker, Ninja und Konstrukteur vorkommen. Jeder Held hat darüber hinaus individuelle Attribute und Spezialfähigkeiten, die sich durch Stufenaufstiege weiter verbessern lassen.

Das ist aber noch lange nicht alles: Mithilfe von sogenannten Einheiten kann man weitere Helden- und Überlebenden-Karten als passive Boni ausrüsten. Diese Squads können wiederum im Level aufsteigen. Oder man weist gesammelte NPC-Karten als Missionsverteidiger zu und kann sie dann als Unterstützung im Match beschwören. Dann gibt's noch mehrere Forschungs- und Skillbäume und so weiter und so fort. Sie merken schon: Es gibt abseits der eigentlichen Missionen wirklich allerhand zu tun.

Hier bekommt man auch sehr deutlich die Free2Play-Natur von Fortnite zu spüren. Denn für fast alles, was man in den vielschichtigen Menüs von Fortnite so machen kann, muss man verschiedene Sorten Erfahrungs- oder Skillpunkte ausgeben. Die stecken wiederum genau wie neue Waffen, Helden und Überlebende zum Großteil in Loot-Lamas und die kann man auch für Echtgeld kaufen.

Wirklich nötig ist das zwar vor allem zu Beginn nicht, es sollte aber jedem klar sein, dass Fortnite auf einen Ingame-Shop setzt, in dem man handfeste Vorteile kaufen kann. Klar, in einem reinen Koop-Spiel ohne PvP nicht tragisch. Trotzdem heißt es hier entweder grinden oder bezahlen.

Architekt & Killermaschine

Das mag zwar jetzt eher negativ klingen, das Grinden macht aber in Fortnite vor allem mit Freunden wirklich Spaß. Das liegt zum einen daran, dass sich das Sammeln von Ressourcen nicht monoton anfühlt und das Bausystem die richtige Mischung aus Komplexität und Zugänglichkeit bietet.

Wände, Treppen, Fallen - alles lässt sich mit wenigen Handgriffen herstellen und anbringen. Nach ein paar Minuten Einarbeitungszeit konnten wir bereits problemlos komplexe Strukturen wie Wendeltreppen oder hohe Türme als Aussichtsplattform für den Sniper unseres Teams hochziehen. Die Steuerung ist intuitiv und bietet Experten trotzdem genug Freiraum zum Experimentieren. Zwar erreicht Fortnite nie die Tiefe von Minecraft, aber da wären ja auch noch die Kämpfe.

Sobald das Missionsziel aktiv ist und die Zombie-Horden gegen unsere frisch gebaute Basis marschieren, greifen wir zu den Waffen. Davon gibt es nicht nur unsagbar viele, sie fühlen sich auch wunderbar wuchtig an. Egal ob Axt, Baseballschläger, Pumpgun oder Lasergewehr - hier merkt man die jahrzehntelange Shooter-Erfahrung von Epic Games deutlich.

In Summe ist Fortnite während der Matches eine gelungene Mischung aus Tower Defense und Survival-Spiel und vereint dabei Elemente aus Orcs Must DieLeft 4 Dead und Minecraft. Das volle Potenzial entfaltet sich jedoch im Koop. Wer koordiniert mit Freunden baut und kämpft, hat nochmal deutlich mehr Spaß, als mit zufälligen Mitstreitern, die uns per Matchmaking zugewiesen werden.

Abgenickt von Technik

Grafisch sieht Fortnite mit seiner stimmigen Comic-Grafik und liebevollen Details sehr hübsch aus. Gleichzeitig läuft der Early-Access-Shooter auch auf schwächerer Hardware ziemlich rund. Während unserer Testläufe sind uns kaum nennenswerte Bugs aufgefallen, Abstürze gab es überhaupt nicht.

Auch wenn das Menü recht verschachtelt ist und etwas mehr Erklärung bedürfte, findet man sich durch das extrem ausführliche Tutorial bald zurecht und nie ganz verloren. Klingt doch alles sehr schön? Ist es auch.


PvP Battle Royal

Brüder sind manchmal fies. Da hat man mühevoll und mit ganz viel Liebe einen Bauklötzchenturm errichtet und dann tritt das Geschwisterchen den einfach kaputt! Was soll ich sagen? Ich konnte einfach nicht widerstehen. Und auch 20 Jahre später juckt mein Finger, wenn ich vor mir in Fortnite die Bauten anderer Spieler sehe.

Inzwischen bin ich aber natürlich viel reifer und erwachsener… - ach pfeif drauf! Mit dem Granatwerfer zerpflücke ich die untersten Wände, der Turm kracht zusammen und mein Gegner stürzt in seinen Tod. Immer noch lustig.

Was das Türme bauen nun mit Fortnite zu tun hat? Nun, es ist schlicht die wichtigste Spielmechanik des Battle-Royale-Shooters. Hier überlebt nicht, wer zuerst schießt, sondern wer am schnellsten und geschicktesten baut und den Gegner so ausmanövriert. Im Test klären wir, wie gut dieser Bauaspekt mit den restlichen Elementen des Spiels harmoniert und warum Fortnite unserer Meinung nach der momentan beste Battle-Royale-Shooter auf dem Markt ist.


Battle Royale 101

Kurz zur Einordnung: Fortnite besteht aus zwei Spielmodi. Der ältere heißt »Rette die Welt« und ist ein PvE-Shooter, in dem man als Viererteam Zombies niedermäht. Fortnite Battle Royale ist der jüngere und mittlerweile erfolgreichere Teil, um den sich dieser Test dreht. Wenn wir von Fortnite schreiben, meinen wir also immer Fortnite Battle Royale.

Das Spiel erblickte vor rund einem halben Jahr als Reaktion auf den großen Battle-Royale-Hype das Licht der Welt. Ausgelöst hat den Playerunknown's Battlegrounds. Kein Wunder also, dass das grundlegende Spielprinzip in Fortnite dasselbe ist.

Mit bis zu 99 anderen Spielern segelt ihr am Anfang der Partie auf eine Insel nieder. Wo genau ihr landet, bleibt euch überlassen. In größeren Gebieten gibt es zwar mehr Loot, allerdings auch eine höhere Chance, auf feindlich gesinnte Spieler zu treffen. Und wenn die euch erwischen, war's das. Extraleben und Respawns gibt es nicht, der letzte Überlebende gewinnt das Match. Damit sich die Spieler auch finden, schränkt ein Sturm das Spielgebiet immer weiter ein

Seltener geht immer

So weit, so bekannt. Von diesem Grundkonzept abgesehen, geht Fortnite allerdings seinen ganz eigenen Weg. Etwa bei den Waffen: Die könnten glatt einem Rollenspiel entsprungen sein, zumindest wenn es nach ihrer Einteilung geht. Pistolen, Gewehre und Schrotflinten besitzen unterschiedliche Seltenheitsgrade. Grau sind gewöhnliche Gegenstände, dann folgen grün, blau, lila und orange.

Seltenere Waffen haben nicht nur mehr Wumms, sondern sind auch präziser. Die Seltenheitsgrade sorgen für Übersichtlichkeit und schüren gleichzeitig eure Sammelwut. Ich habe bereits ein seltenes Sturmgewehr? Aber um der nächsten Ecke könnte doch schon ein legendäres auf mich warten!

Generell verhalten sich die Schießeisen recht arcadig. Auf große Distanz müsst ihr zwar den Rückstoß kontrollieren und Bullet Drop einberechnen, davon abgesehen sind die Waffen aber einfach zu handhaben. Schrotflintenduelle etwa laufen meisten springend ab.

Waffenaufsätze wie Zielfernrohre gibt es übrigens nicht. Mikro-Management wie in PUBG bleibt euch also erspart, das sorgt für einen besseren Spielfluss. Stattdessen sind sie bei manchen Waffen direkt integriert. So müsst ihr im Vorfeld überlegen, welche Knarre euch in den kommenden Situationen am meisten nützt. Das ist noch mal spannender, da in euer Inventar neben der Spitzhacke maximal fünf weitere Items passen.

Tanz mir das Lied vom Tod

Gegenstände liegen nicht nur auf dem Boden, sondern auch in Truhen herum. Die verstecken sich aber gerne hinter Wänden und Decken. Damit ihr sie trotzdem findet, geben sie ein Geräusch von sich. Dank des guten Sounddesigns macht ihr neben den Kisten auch die Position von nahen Gegnern problemlos aus und könnt sogar unterscheiden, ob sie gerade laufen, bauen oder ein Medikit benutzen.

Wo wir gerade schon bei den Medikits sind: In Fortnite könnt ihr euch nicht nur heilen, sondern auch mit Schildtränken buffen. Die geben euch eine zusätzliche Schildleiste, die ein paar Schüsse für euch abfängt. Vorm Sturm schützt sie allerdings nicht. Neben den Heilgegenständen und Waffen bietet Fortnite auch noch ein paar kuriosere Items, die sich wunderbar in den Cartoon-Stil einfügen.


Etwa eine Boogie-Granate, die eure Gegner zum Tanzen bringt - und damit hilflos euren Angriffen ausliefert. Oder eine mobile Festung, die ihr nur vor euch auf den Boden werfen müsst, damit sie sich aufbaut. Praktisch, wenn man gerade mal keine Zeit zum Bauen hat.

Hände hoch oder ich baue!

Ach ja, das Bauen. Ihr füllt eure Taschen nicht nur mit Waffen und Items, sondern auch mit Holz, Stein und Stahl. Das sind die drei Baumaterialien, aus denen ihr Wände, Plattformen, Treppen und Dächer bauen könnt. Um an die nötigen Ressourcen zu kommen, könnt ihr fast alle Objekte und Gebäude um euch herum zerlegen. Holz bekommt ihr beispielsweise von Bäumen, Steine von Felsen und Stahl von herumstehenden Autos - die ihr allerdings nicht wie in einigen anderen Battle-Royale-Spielen benutzen könnt.

Einen großen Stapel Holz habt ihr schnell zusammen, dafür ist er bei weitem nicht so massiv wie das harte Metall, bricht unter Beschuss also schneller zusammen. Jetzt könnte man meinen, dass der Bauaspekt zwar in ein Spiel wie Minecraft, aber nicht in einen Multiplayer-Shooter wie Fortnite passt. Und tatsächlich ist das Konstruieren von Türmen und Schutzwallen gewöhnungsbedürftig. Etwa bei den Kämpfen: Wenn ihr einen Gegner seht, wird nicht zuerst geschossen, sondern erstmal gebaut.

Dabei bleibt es im Optimalfall nicht nur bei einer einfachen Wand als Deckung. Wer einen Vorteil über seinen Gegner haben möchte, muss so schnell wie möglich mit Treppen einen Höhenvorteil gewinnen, um den Schutzwall des Gegenübers zu überwinden. Das klingt primitiv, tatsächlich braucht ihr aber sehr viel Übung, bis ihr mit erfahrenen Architekten mithalten könnt. 

Einerseits frustriert das gerade am Anfang, vor allem weil das Spiel die Baumechanik nicht erklärt. Andererseits passt sie sich nach etwas Eingewöhnung derart perfekt ins arcadige Gameplay ein, dass man sich fragt, warum da noch kein anderer Fun-Shooter drauf gekommen ist.

Ich laufe Luftlinie

Eure Konstruktionen könnt ihr kostenlos modifizieren, um euch an konkrete Situationen anzupassen. In Wände baut ihr beispielsweise Fenster ein oder gleich eine Tür, um bröckelnde Türme zu verlassen. Denn wie zu Artikelbeginn angedeutet brechen Gebäude zusammen, wenn man ihr Fundament zerstört. Gerade mit Explosivwaffen wie Granat- und Raketenwerfern teilt ihr ordentlich aus.

Ihr benutzt die Baumechanik aber nicht nur zum Verschanzen, sondern auch zur Fortbewegung, was das ohnehin recht flotte Spieltempo weiter unterstützt. Vor euch erhebt sich ein Berg, doch wegen des Sturms habt ihr keine Zeit, außen herumzulaufen? Kein Problem: Einfach im Spurt ein paar Treppen bauen und gleichzeitig weiterrennen. Das schafft einen fantastischen Spielfluss, weil auch ohne Feindkontakt in jeder Sekunde der Partie etwas zu tun habt.

Keine Zeit für Stillstand

Nun geht es bei Battle-Royale-Spielen ja nicht ums Gewinnen, sondern ums Überleben. Soll heißen: Wenn ihr euch einigelt und vor allen anderen Spielern versteckt, lebt ihr wahrscheinlich länger, als wenn ihr von Anfang an die Konfrontation sucht.

Die Folge ist Leerlauf, wie man das etwa aus PUBG kennt. Dort ist die Karte mit 64 Quadratkilometern so groß, dass man teilweise zehn Minuten lang in einer Ecke eines Hauses wartet, ohne dass etwas passiert. Auch in Fortnite könnt ihr diese Taktik verfolgen, sie nützt euch allerdings viel weniger. Das liegt gleich an mehreren Punkten.

Zum einen ist die Karte viel kleiner als beim Konkurrenten, wodurch auch die sichere Zone ein engeres Gebiet umfasst. Ihr habt schlicht keine Zeit stillzustehen und seid öfter in Bewegung. Fahrzeuge gibt es zwar keine, aber aufgrund der kleinen Kartengröße erreicht ihr auch weit entfernte Orte rechtzeitig zu Fuß, selbst wenn sich die Zone am anderen Ende der Insel bildet. Dadurch seid ihr auch weniger vom Glücksfaktor abhängig.

Zum anderen sammelt ihr wie bereits erwähnt nicht nur Waffen, sondern auch Baumaterialien. Wenn ihr also ein Haus komplett geplündert habt, setzt ihr euch nicht Däumchen drehend in die Ecke, sondern reißt es mit der Spitzhacke auseinander. Dadurch habt ihr immer etwas zu tun.

Verschanzen statt verstecken

Die Ressourcen braucht ihr vor allem gegen Ende der Partie. Und auch die läuft anders ab als bei der Konkurrenz. Hier geht es in erster Linie nämlich nicht ums Verstecken, sondern ums Verschanzen. Im Finale von Battlegrounds harrt schon mal ein halbes Dutzend Spieler nur wenige Meter entfernt voneinander liegend in einem Feld aus, stets auf der Suche nach einem verräterischen Arm oder Geräusch, das den Nachbarn preisgibt.

In Fortnite ragen Türme und Bauten in die Luft, um den erwähnten Höhenvorteil über die Konkurrenz zu gewinnen. Dadurch trumpft Fortnite weniger mit seiner Atmosphäre, sondern vielmehr mit seinem adrenalingeladenen Showdown, bei der die Geschwindigkeit im Vordergrund steht

Eine Karte ist nicht genug

Dank des Zufallsfaktors spielt sich jede Runde anders. Und das muss auch so sein, schließlich gibt es keinen Kontext um die Kämpfe, der euch motivieren könnte. Dennoch lässt der Umfang von Fortnite derzeit noch zu wünschen übrig. Während PUBG zwei riesige Karten auffährt und eine dritte bereits in Arbeit ist, müsst ihr euch in Fortnite mit einer einzigen zufriedengeben.

Die ist dafür liebevoll gestaltet und bietet über ein Dutzend Orte mit eigenem Stil. Mal sind wir in einem Sumpf unterwegs, dann erkunden wir eine Farm, hier steht eine Toilettenfabrik, dort vorne ein See. Gleichzeitig ist die Karte aber auch sehr klein. Auf Dauer täte da mehr Abwechslung gut. Immerhin: Die Entwickler überarbeiten die Karte immer mal wieder, etwa durch den kürzlichen Meteoriteneinschlag, der Dusty Depot in einen Krater verwandelt hat.

Bei den Spielmodi habt ihr die Wahl zwischen Solo, Duo und Team, in dem ihr mit bis zu drei Freunden gemeinsam antretet. Der Spielmodus bleibt aber auch hier derselbe: Battle Royale. Für Abwechslung sorgen temporäre Modi, bei dem ihr etwa in zwei 50er-Teams gegeneinander antretet oder wie beim kürzlichen Avengers-Event auch mal in die Haut von Oberbösewicht Thanos schlüpft. Nach wenigen Tagen ist der Spaß aber schon wieder vorbei. Custom-Matches stehen im Moment noch nicht allen Spielern offen, momentan haben ausschließlich größere Streamer und Partner von Epic Games Zugriff


Meine Meinung:

Böse Zungen bezeichnen Fortnite gerne als dreiste Kopie von Playerunknown's Battlegrounds. Das wird Epics Shooter allerdings nicht gerecht. Klar, das grundlegende Battle-Royale-Konzept hat Fortnite übernommen. Davon abgesehen bringt es aber an jeder Stelle seine persönliche Note ein. Die bunte Cartoon-Optik, das schnellere Gameplay, das arcadige Waffenverhalten, der herrlich alberne Stil und selbstverständlich der Bauaspekt. Ehrlich gesagt: Persönlich kann ich recht wenig damit anfangen. Ich möchte in einem Multiplayer-Shooter zuerst zur Waffe greifen, nicht zum Bauplan. Trotzdem ist er eine absolute Bereicherung für Fortnite und harmoniert hervorragend mit den anderen Mechaniken.

Ich finde das Spieltempo in Fortnite zudem viel angenehmer als bei PUBG, da ich so gut wie nie Leerlaufphasen habe - es gibt fast immer etwas zu tun, einigeln lohnt sich kaum. Insgesamt fühlt sich Fortnite zudem runder und kompletter als seine Konkurrenz an, auch wenn es sich noch immer in einer Early-Access-Phase befindet. Dazu tragen vor allem die regelmäßigen Updates der Entwickler bei. Am Ende bleibt es aber wohl Geschmackssache, ob man mit dem Rumgehüpfe und Bauaspekt in Fortnite etwas anfangen kann.