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SPIEL DES MONATS


 

THE FOREST

Seit langer Zeit ist das Survivalgame auf Steam im Early Access erhältlich, nun habe ich es mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Für den Preis ist das Spiel wirklich gut, die Entwickler sind immer noch dabei Erweiterungen und Updates/Patches anzubieten, die Entwicklung schreitet voran.....


PC (Konsolen sollen folgen)

ab 16,23 €






Worum geht es?

Es hätte eine so schöne Reise werden können: Papa sitzt mit Sohnemann im Flugzeug Richtung Norden, der Kleine malt friedlich ein Bildchen. Doch der Flieger stürzt ab und kracht auf eine unentdeckte Insel. Blöderweise schnappt sich ein Unbekannter den Kleinen, ehe Papa wieder richtig zu sich kommt - fortan lautet die Mission: überleben und Söhnchen Timmy wiederfinden.

Im dichten Wald muss Papa neben der Suche nach Nahrung und Wasser auch eine Unterkunft errichten und sich orientieren. Die Ureinwohner haben jedoch recht wenig Lust auf den neuen Nachbarn und betrachten diesen bestenfalls als lästig, schlechtestenfalls als leckeres Abendessen.

Also heißt es, craften, bauen, sammeln, entdecken - kurz gesagt überleben.

Seit Mai 2014 können sich Spieler in The Forest im Early Access gruseln und mussten während der Entwicklung so manchen Bug hinnehmen. Zum Release haben die Entwickler glücklicherweise enorm nachgelegt und das Spiel ordentlich verbessert - auch ein alternatives Ende wurde der Story spendiert.

Neben drei Schwierigkeitsgraden, die man entweder alleine oder im Koop mit bis zu drei Freunden erleben kann, wartet auch ein friedlicher Spielmodus ohne Gegner auf Spieler, die lieber nur bauen und erkunden möchten.


Einfacher Einstieg, grindlastiger Fortschritt

Fair gestaltet zeigt sich der Survival-Aspekt des Spiels. Zwar leidet der Avatar unter den Auswirkungen von Regen, Kälte, Hunger und Durst. Mit einem aufmerksamen Blick für die Umgebung lassen sich aber schnell Mittel finden, um die Grundbedürfnisse zu stillen.

Gerade die geringen Ressourcenanforderungen für grundlegende Waffen, Übernachtungsmöglichkeiten und Versorgung lassen den Spieleinstieg bequem ausfallen. Wer sich eine größere Basis ganz nach eigenen, kreativen Ideen bauen und mit Dekorationsstücken wie Knochenlampen oder einem Kamin anreichern will, muss jedoch ordentlich die Axt schwingen. Weniger begabte Bauherren können immerhin auf vorgefertigte, einfache Gebäudepläne zurückgreifen.

Ohne Erkundung läuft bei »The Forest« nichts: Zwar kann man sich sehr wohl an einer Stelle einigeln und sein Traumfort aufbauen. Beim stetigen Verteidigen dieses Zuhauses verpasst man eine Menge vom Spiel, beispielsweise Hinweise auf den Verbleib der anderen Passagiere.

Erkunder kommen gerade beim ersten Spieldurchgang voll auf ihre Kosten: In jeder Siedlung, in den vielen, weitläufigen Höhlen warten reichlich Gegenstände. Wer sich anhand von Fundstücken die vollständige Hintergrundstory des Spiels rekonstruieren will, muss bei den Höhlen jeden Abschnitt erkunden - und dort warten reichlich Gegner.


Die Gegner

Heute schon einen Kannibalen getroffen?

Beim Kampf gegen die feindseligen Bewohner der Insel kommt die intelligente, auf das Spielerverhalten reagierende KI von The Forest voll zum Tragen: Geht man die Kannibalen früh im Spiel aggressiv an, macht man sich zum Ziel Nummer eins.

Wer im Kampf nicht vorsichtig agiert, dem fallen die Gegner in die Flanke, beim Benutzen langsamer Waffen weichen die Widersacher geschickt aus. Selbst mit primitiven Molotov-Cocktails muss man von Seiten der Ureinwohner rechnen.

Schlägt man Feinde in die Flucht, können sie in größerer Gruppe zurückkehren. Selbst unbewohnt wirkende Waldabschnitte sollten einen nicht zum Trugschluss verleiten, dass dort keine Gegner lauern, da sie gerne mal auf Bäume klettern und einen von oben aus anspringen!

Besonders für Einzelspieler sind Gegnergruppen eine echte Herausforderung - oder Grund genug, sich mit Stealthrüstung an ihnen vorbei zu schleichen. Stets geduckt und in Bewegung kann man die Entdeckung gut vermeiden.

Ein umfangreiches Waffenarsenal hilft bei der Anpassung an verschiedene Situationen und Angreifertypen: Der Speer hält zwar Gegner auf Abstand, man kann damit jedoch nicht blocken und nur langsam zustechen. Mit einer Axt lassen sich Gegnerhiebe abwehren, durch die geringere Kampfdistanz sind aber Verletzungen wahrscheinlicher. Auch die zunächst schwach wirkende Schleuder hat durch die leicht auffindbare Munition und ihre Treffsicherheit ihre Berechtigung. Die beste Nachricht: Auch eine Kettensäge wartet auf eifrige Entdecker!


Die Grafik

Festmahl für Menschenfresser

Seine Bezeichnung als Horror-Survivalspiel verdient The Forest zu Recht. Die in der Unity Engine 5 prachtvoll und detailliert dargestellte Spielwelt wirkt durch stetige Umgebungsgeräusche, Tag- und Nachtwechsel sowie das Wetter sehr immersiv.

Spätestens in finsterer Nacht bringt schon ein leises Knacken direkt nebenan den Adrenalinspiegel auf neue Höchstwerte und lässt einen hinter jedem Baum Feinde vermuten. Das Spiel setzt gekonnt auf die dichte Wildnis, schlechte Sichtverhältnisse und die wirklich erschreckend widerliche Optik der feindseligen Lebewesen auf der Insel.

Sobald man die ersten Dörfer erkundet und aus menschlichen Körpern bestehende »Skulpturen« entdeckt, braucht es zudem einen starken Magen. Die Höhlen halten weitere Überraschungen der unappetitlichen Art bereit und punkten durch die nervenzerfetzenden, realistischen Soundeffekte. Gerade dadurch, dass man die Gegner meist nur hört, aber nicht sieht und jederzeit mit einem Angriff rechnen muss, flacht die Spannungskurve nur selten ab.

Der Tag/Nacchtwechsel gestaltet sich nicht zu schnell und es fühlt sich realistisch an. Die Grafik ist wirklich detailiert und es schwirren Insekten, Vögel und anderes Getier herum, scheue Rehe, Echsen, Fische, Hasen usw. kann man jagen und dann zubereiten, ein Schildkrötenpanzer zB. eignet sich auch als Wasserauffangbehälter um sich mit Trinkwasser zu versorgen..

Die Wettereffekte und das Wasser sind sehr gut gemacht und die gesamte Welt fühlt sich gut an.


Gameplay

Und dann gibt es da noch die reichlich abartig gestalteten, kampfstarken Mutanten, die einen ungerüsteten Spieler mit maximal zwei Hieben zu Boden schicken können, wenn man nicht auf Abstand bleibt! Angesichts solcher Gegner bleibt ein Gefühl der Verwundbarkeit und Schwäche trotz langsam besser werdender Ausrüstung allgegenwärtig und macht viel vom Reiz des Spiels aus.

Nach einigen Ingame-Tagen verstärken Mutanten die immer größer werdenden Kannibalenhorden und zwingen den Spieler zur Entscheidung, ob er lieber eine starke Basis aufbaut und verteidigt, oder versucht, Gegner zu vermeiden, indem er sich so unauffällig wie möglich verhält. Die Basisverteidigung stellt neben der Erledigung der Story eine alternative, allerdings auch reichlich repetitiv ausfallende Herausforderung für das Endgame dar. Hier ist noch Raum für neue Ideen wie Challenges oder Events, selbst PvP wäre angesichts der Spielmechaniken sicher eine interessante Option.





Unser Fazit


Die abwechslungsreichen Kämpfe machen Spaß, da die KI-Gegner sehr geschickt agieren und Baumspringer ganz ungewollt für Jumpscares sorgen. Dunkle Nächte sind wirklich stockfinster, die Höhlen herrlich duster, die Gegner meist in der Überzahl. Taktiken, die im Multiplayer-Modus taugen, wären für Einzelspieler tödlich, sodass man sich anpassen und umdenken muss. Wer nicht zu schwache Nerven hat, gerne ausgiebig erkundet und glaubhaft abgebildete Natur mag, macht mit »The Forest« nichts falsch.

Das Spiel macht alleine und im Multiplayer wirklich viel Spaß, für mich passt alles, bin gespannt was da noch so kommt.....

Für den Preis eine klare Kaufempfehlung


Ihr benötigt Hilfe im Wald? Wir haben hier ein paar nützliche Seiten für Euch:

Guides für The Forest bei www.survivethis.news/the-forest-anfaenger-guide-teil-1/


Interaktive Map bei www.theforestmap.com

Die Kollegen haben sich wirklich viel Mühe gegeben, schaut mal auf den Seiten vorbei....


MAP MOD FÜR THE FOREST

The Forest MAP MOD
Hier könnt Ihr Euch die MAP MOD runterladen
MAP MOD.rar (18.61MB)
The Forest MAP MOD
Hier könnt Ihr Euch die MAP MOD runterladen
MAP MOD.rar (18.61MB)




Kurzanleitung:

Ladet Euch die Datei runter, entpackt sie auf dem Desktop, öffnet den Ordner, doppelklickt auf MapAPI, aktiviert im ersten Reiter KARTE und geht unten auf SPIEL STARTEN, wenn Ihr jetzt im Game M drückt habt Ihr die interaktive Karte


The Forest: Systemanforderungen für PC

  • Minimale Systemanforderungen: Windows 7, einen Intel Dual-Core mit 2.4 GHz, 4 GB RAM, eine NVIDIA GeForce 8800GT, DirectX 9.0 sowie 5 GB freien Speicherplatz.
  • Empfohlene Systemanforderungen: Windows 7, einen Quad Core Prozessor, 4 GB RAM, eine NVIDIA GeForce GTX 560, DirectX 9.0 und 5 GB freien Speicherplatz.