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WORLD WAR Z TEST

Ob die Mischung aus Left 4 Dead und Overkill's The walking  Dead was taugt erfahrt Ihr hier in unserem Test


World War Z: Aaah, Zombies!

Im Mittelpunkt von „World War Z“ stehen natürlich die wandelnden Toten. Entwickler Saber Interactive („Halo – The Masterchief Collection“, „Quake Champions”) orientierte sich an der actionlastigen Filmvorlage und verzichtete auf Horrorelemente, wie sie noch die Romane von US-Autor Max Brooks bieten. Die Macher nutzten die eigens entwickelte „Swarm Engine“, die wahre Flutwellen an laufendem Gammelfleisch ermöglicht – abschnittsweise schlurfen hier Horden von bis zu 200 Zombies über den Bildschirm. Allerdings klafft eine Lücke zwischen den optischen Massen und der tatsächlichen Gegneranzahl, die Sie über den Haufen ballern. Die Zombies greifen Sie in unterschiedlichen Varianten an, die teilweise für etwas mehr Gefahr sorgen – erfahrene Untoten-Jäger kennen dieses Prinzip bereits aus „Left 4 Dead (dt. Version)“.







Alles schon mal gesehen

„World War Z“ bietet zwei verschiedene Gameplay-Elemente: den Koop-Modus und den Kampf gegen andere Spieler (PvP). Im kooperativen Spiel treten Sie mit bis zu drei Mitspielern in verschiedenen Kapiteln an. Dafür stehen 16 Charaktere mit jeweils eigener Hintergrundgeschichte bereit, die sich über die Karten metzeln und einer rudimentären Handlung folgen. Falls Sie keine Mitspieler finden (oder Misanthrop sind), springt die, Pardon, strunzdumme Künstliche Intelligenz (KI) ein. Für Missionsabschlüsse winken Erfahrungspunkte für die von Ihnen gewählte Klasse und Waffenart. Aktuell bietet „World War Z“ sechs unterschiedliche Klassen wie Revolverheld, Arzt oder Bastler, für die Sie nach und nach neue Fähigkeiten und Talente freischalten.





Schade: Den vier Gebiete New York, Jerusalem, Tokyo und Moskau fehlt es spürbar an Abwechslung. Jeder Ausflug läuft gleich ab: Suche dies, baue jenes, töte 300 Zombies, und so weiter. Wer jede Klasse bis ins Endgame führen will, der muss sich auf endlosen Grind einstellen, der auch trotz höherer Schwierigkeitsgrade nicht wirklich viel Abwechslung bringt. Aber, und jetzt kommt mein Aber, das Game macht trotzdem viel Spaß, es erinnert mich immer wieder an Left 4 Dead und spielt sich überwiegend auch genau so gut.

Es macht irre Spaß mit bis zu 3 Kumpeln die verschiedenen Orte von Zombies zu befreien auch wenn es an Abwechslung fehlt.


Die Entwickler haben für Mai schon neuen Content versprochen, es soll mindestens eine neue Mission dazukommen. Wenn sie weiterhin an neuen Inhalten arbeiten kann dies durchaus dazu führern das wir das Spiel immer wieder mal spielen werden....


Schick, aber bescheuert

Grafisch macht „World War Z“ einiges her, sowohl bei der Spielwelt als auch bei den Zombies. Die monotone Klangkulisse nebst englisch vertonter Dialoge langweilt allerdings auf Dauer. Explodierende Köpfe, eimerweise Blut und herausfallende Gedärme – aufgrund des hohen Gewaltgrads gehört das Spiel jedoch definitiv nicht in Kinderhände. Explosionen in den Gegnerhorden fühlen sich hingegen leider ein wenig schwach an, da hätte es ruhig etwas mehr krachen dürfen!









Fazit:

Auch wenn das Game einiges an Potenzial verschenkt oder nicht nutzt, es nicht wirklich was neues gibt (bis auf die grandios gemachten Horden), lohnt sich der Kauf für knapp 40 € auf jeden Fall. Habt Ihr 3 Kumpels zum Koop spielen werdet Ihr Spaß haben und immer wieder spielen. Wenn die Horde kommt, von Dächern fällt oder sich wie im Film pyramidenartig aufbaut, bekommt man schonmal etwas Gänsehaut...

Alles in Allem bin ich von WORLD WAR Z positiv überrascht.